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SPD will Parkzeitbegrenzung In der Meile aufheben

SPD wehrt sich gegen die Vorwürfe der Grünen in der Parkzeitdebatte

Es war der Wunsch der Anwohner, den die Genossinnen und Genossen der SPD Marten umsetzen wollten: zeitlich unbegrenztes Parken in der Meile zwischen Haumannstraße und Schulte-Heuthaus-Straße. Tagsüber stehen hier zahlreiche Parkplätze leer. Die Anwohner müssen in den benachbarten Straßen parken oder ein Knöllchen riskieren. Erstaunt zeigte sich Walter Horsten, Vorsitzender der Martener SPD, über die Reaktion der Grünen.

In der Meile Ecke Schulte-Heuthaus-Str.„Wir sind verwundert, dass die Grünen für die Demontage eines Verkehrsschildes ein umfangreiches Gutachten der Verwaltung benötigen,“ kommentierte Horsten die Forderung von Frank Meyer (Bündnis 90/DieGrünen), das Gutachten zur Umgestaltung des Martener Ortskerns abzuwarten. „Der Wille der Bevölkerung interessiert sie nicht,“ so Horsten weiter.

Unverschämt finden die Martener Genossen die Behauptung der Grünen, der SPD-Ortsverein hätte nicht mit den örtlichen Kaufleuten gesprochen. Es stimme zwar, dass man sich nicht an die AG Martener Kaufleute gewandt habe. Dafür habe man die Kaufleute im betroffenen Abschnitt der Meile an der Fragebogenaktion beteiligt. „Wir haben den Fragebogen in den Geschäften, Büros und Praxen persönlich abgegeben und wo der Inhaber anwesend war, mit diesem gesprochen,“ wehrt sich Horsten.

Die SPD Marten glaubt, dass Grüne und SPD aneinander vorbei diskutieren. „Wir vermuten, dass Frank Meyer in seiner Unkenntnis vor Ort über den falschen Straßenabschnitt diskutiert.“ Die Parkzeitbegrenzung in der Meile zwischen Haumannstraße und Martener Straße, wo sich unter anderem ein Supermarkt befinde, stand bei der SPD nie zur Debatte.

Die SPD Marten hatte in der Meile in einer Fragebogenaktion abgefragt, ob man dort im Abschnitt zwischen Haumannstraße und Schulte-Heuthaus-Straße die Parkzeitbegrenzung aufheben sollte. Zur Zeit darf man dort werktags vormittags maximal zwei Stunden parken, was zu Unmut bei den Anwohnern führte. Die überwiegende Mehrheit der Anwohner und Kaufleute hatte sich für die Aufhebung der Parkzeitbegrenzung ausgesprochen.