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Gründungsversammlung des SPD-Ortsvereins Marten-Oespel

Aus Zwei mach Eins

Walter HorstenViele Parteien beklagen seit Jahren eine fortschreitende Überalterung ihrer Mitglieder und einen Mitgliederschwund, der nicht durch neue junge Mitglieder wett gemacht werden kann. So auch die SPD-Ortsvereine Marten und Oespel 2. Beide beschlossen im November die Zusammenlegung ihrer Ortsvereine. Am Sonntag fand nun die Neugründung eines gemeinsamen Ortsvereins Marten-Oespel statt.

Zum Vorsitzenden des neuen Ortsvereins wurde Walter Horsten gewählt, der die Geschickte des alten Ortsverein Marten bereits seit 2005 führte. Ihm zur Seite stehen die stellvertretenden Vorsitzenden Annika Wege und Martin Schmitz. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Ingrid Horsten (Kassiererin), Werner Wege (stellv. Kassierer), Marc-André Beyersdorff (Schriftführer), Margret Wege (stellv. Schriftführerin), Manfred Axt und Michael Glowka (beide Beisitzer). Zu Revisoren wurden Otto Krogull und Klaus Opitz gewählt.

Die Veranstaltung leitete Nadja Lüders, Dortmunder Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Dortmund. Dieser befürwortete eine Ortsvereinszusammenlegung, nachdem der Ortsverein Oespel 2 mittlerweile auf 13 Mitglieder geschrumpft war. Der Ortsverein Marten brachte 60 Mitglieder in den neuen Ortsverein ein. Die politische Arbeit und die Mitgliederbetreuung fiel an vielen Stellen schwer. Nun will man die vorhandenen Kräfte bündeln und wieder gewährleisten, dass in alles Teilen Martens die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten werden. Das Ortsvereinsgebiet umfasst nun den Martener Ortskern, die Steinhammerstraße und den Alten Hellweg.

In Zukunft möchte der neue Ortsverein wieder zum politischen Sprachrohr in Marten werden. Es soll mehr öffentliche Veranstaltungen geben, um mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam an der Zukunft Martens zu arbeiten und dem Bürger eine Schnittstelle zur Stadtverwaltung zu geben. Das Hauptprojekt des Ortsvereins wird die Umgestaltung der Meile zu einem Dorfplatz sein. Bei diesem Thema gibt man sich nicht mit der unzureichenden Antwort der Stadtverwaltung zufrieden. Diese wiegelte vor Kurzem eine Planungsanfrage der Bezirksvertretung mit der Begründung ab, dass eine Attraktivitätssteigerung Martener Dorfkerns nicht notwendig sei und zudem noch Bindungsfristen von früheren Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen bestehen würden. Die Genossen recherchierten jedoch, dass diese bereits ausgelaufen seien.