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SPD-Ortsverein Marten fordert Aufwertung des Stadtteils

Marten braucht Städtebauförderung und mehr Mut zur Farbe

Am Montag, 15.12.2014 lädt der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund zum 2. Martener Bürgerdialog ein. Dort sollen erste Ansätze für ein Entwicklungskonzept der Stadt für Marten vorgestellt werden. Der SPD-Ortsverein Marten hat diesbezüglich klare Vorstellungen: in Marten muss vor allem städtebaulich investiert werden, um die vielen städtebaulichen Missstände zu beseitigen. Daher fordern die Martener Sozialdemokraten die Stadt auf, für Marten Städtebauförderung beim Land zu beantragen.

„Die Martener Straße als Lebensader des Stadtteils braucht eine Aufwertung. Wir brauchen dort attraktive Gehwege mit einer ansprechenden Gestaltung des öffentlichen Raumes. Das wertet auch den Einzelhandelsstandort Marten auf. Zudem ist eine Sanierung der Schlaglochpiste zwischen A45 und Wasserburg überfällig“, so Martens SPD-Ortsvereinsvorsitzender Martin Schmitz.

„Außerdem schlagen wir vor, die Meile zwischen der Martener Straße und der Haumannstraße zu einem zentralen Platz umzubauen, der Außengastronomie und Veranstaltungen ermöglicht. Damit hätte Marten einen attraktiven Ortmittelpunkt, der vom Parkplatzsuchverkehr entlastet wird und neue Geschäfte anziehen könnte“, so Schmitz weiter.

Daneben gelte es, die Brückenunterführungen, die wie Stadttore nach Marten wirken, heller, freundlicher und sicherer zu gestalten. All diese Maßnahmen seien aber bei weitem nicht durch die finanziellen Mittel der Bezirksvertretung zu stemmen. Schmitz: „Wir sind froh, wenn wir es schaffen, dass die Bezirksvertretung den Park an der Steinhammerstraße herrichtet. Die Stadt muss alles dafür tun, dass Marten in das Städtebauförderprogramm des Landes kommt.“

Aber auch die Immobilienbesitzer im Ortskern seien gefordert, ihren Beitrag zu einem attraktiven Stadtteil zu leisten. „Wer seine brachliegenden Grundstücke und Gebäude – wie die am Schoopställer oder an der Stadtbahnendhaltestelle – verkommen lässt, sollte sich schämen.“ Das sei aber eine Minderheit, viele würden ihre Gebäude pflegen.

„Jeder kann einen Beitrag leisten. Viel bringt es, wenn jeder vor seiner Haustür Unkraut am Bürgersteig beseitigen würde. Oder warum streicht man sein Gebäude grau oder beige? Das ist eine Einladung für jeden Graffiti-Sprayer. Marten braucht mehr Mut zur Farbe!“