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Martener Ortskern wird aus LKW-Routenplan genommen - LKW-Durchfahrtsverbot würde für mehr Lärm in Marten führen

Lärmentlastung für den Martener Ortskern

Die Stadt Dortmund plant, den LKW-Routenplan zu verändern. Dieser ist Orientierungsrahmen für die Hersteller von Navigationsgeräten für LKW-Fahrer. LKWs werden zukünftig um den Martener Ortskern herum gelotst, da Martener Straße, Schulte-Heuthaus-Straße und die Steinhammerstraße nördlich der S4-Brücke aus dem Routenempfehlungsnetz genommen werden. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Marten dazu:

„Das ist eine sinnvolle Maßnahme der Stadt. Wir erwarten einen Rückgang des LKW-Verkehrs im Martener Ortskern und damit eine Verringerung von Lärm und Feinstaub.

Unser Ziel bleibt es, die Martener Straße weiter einzuzähmen. Sie ist die Lebensader des Stadtteils, in der sich die Menschen versorgen und treffen. Daher setzen wir uns für die weitere Verkehrsberuhigung und -entlastung ein.

Mit Sorgen schauen wir jedoch auf das geplante LKW-Durchfahrtsverbot auf der B1. Ich kann gut nachvollziehen, dass das für die Anwohner in der Innenstadt eine Entlastung wäre. Zugleich würden dafür aber die Martener enorm belastet. Jeder zusätzliche LKW, der dann über die A45 fährt, wird das Dauerrauschen verstärken, das bereits jetzt von A40, A45, OWIIIa und der Eisenbahntrasse kommt.

Daher darf es in meinen Augen erst dann ein LKW-Durchfahrtsverbot auf der B1 geben, wenn auf A40 und A45 ein funktionierender, lückenloser Schallschutz installiert wurde und ein Tempolimit zur Lärmreduzierung eingeführt wurde.“