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Hochwasser in Marten

Stadt und Emschergenossenschaft stellen finanzielle Hilfe für Betroffene bereit

Die Stadt Dortmund und die Emschergenossenschaft stellen finanzielle Hilfen für die vom Hochwasser betroffenen Anwohner in Marten bereit. Insgesamt fließen 90.000 Euro in einen Hilfsfond, der nach Höhe der Hilfsbedürftigkeit an die Betroffenen verteilt wird. Die Hilfe soll schnell und unbürokratisch erfolgen. Damit kommen Stadt und Emschergenossenschaft einer Forderung der SPD-Ortsvereine Marten und Germania nach.

Die Stadt Dortmund informiert auf ihrer Internetseite wie folgt:

Stadt hilft Betroffenen auch finanziell

Die Stadt Dortmund wird ihr Hilfspaket für die am 12. Juli vom Starkregen betroffenen Haushalte und Bürger auch um eine finanzielle Komponente erweitern. Bis zu 90.000 Euro stehen zur Verfügung.

Zudem ist für die zweite Augusthälfte eine Bürgerversammlung geplant, um nach dem Ende der laufenden Untersuchungen und nach der Aufarbeitung der Hintergründe im Detail zu informieren, wie es zu den Überflutungen gekommen ist und welche Schutzmaßnahmen künftig zu ergreifen sind.

Die Abwässerverbände (Emschergenossenschaft/Lippeverband) beteiligen sich an der Nothilfe – wie die Stadt Dortmund ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Es ist eine Notfallaktion für ein außergewöhnliches Schadensereignis, das glücklicherweise nicht die immense Dimension des Jahres 2008 erreicht hat. Gleichwohl soll aber den Betroffenen auch finanziell geholfen werden. Es geht bei dieser Aktion ausschließlich um die Hilfe bei Privatschäden.

Der eingerichtete Fonds wird durch das Sozialamt bewirtschaftet. Angewendet werden die Inhalte des Verfahrens über die Verteilung der Hilfen für Hochwassergeschädigten aus dem Jahr 2008. Das Antragsverfahren soll so unbürokratisch wie möglich gestaltet werden. Die finanzielle Leistung ist keine Sozialleistung und keine Versicherungsleistung. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Wer ist anspruchsberechtigt?

  • Hilfen können nur Privathaushalte und Personen beantragen, die in einem vom Starkregen betroffenen Bereich wohnen.
  • Der Schwerpunkt liegt in Teilen der Diedrichstraße, der Martener Straße und dem Bärenbruch sowie in Teilen von Oespel/Kley/Eichlinghofen.
  • In nachvollziehbaren Fällen können auch Haushalte aus anderen Teilen der Stadt Dortmund Hilfe beantragen.
  • Hilfen können grundsätzlich nur dann und nur insoweit in Betracht kommen, als die Betroffenen nicht in der Lage sind, sich aus eigenen Kräften und Mitteln zu helfen (hierfür kommen in Betracht Versicherungsleistungen sowie das eigene Einkommen und Vermögen).
  • Die insoweit vorliegende wirtschaftliche Bedürftigkeit wird durch das Sozialamt geprüft.
  • Es geht um die finanzielle Minderung von Inventarschäden (zum Beispiel durch die Wiederbeschaffung von Möbeln, Elektrogeräten und Haushalt) in existenziell bedeutsamen Bereichen, die zu einem menschenwürdigen Leben gehören. Die Beseitigung von Folgeschäden, etwa durch Renovierungsarbeiten in der Wohnung, gehört nicht dazu.

Wie kann ein Antrag für die Hilfe gestellt werden?

Der Antrag ist ausschließlich schriftlich zu stellen. Antragsvordrucke sind erhältlich zum Download, in jeder städtischen Dienststelle und in der neuen Anlaufstelle.

Neue Anlaufstelle eingerichtet

Von Freitag, 25. Juli 2014, bis Mittwoch, 30. Juli 2014, werden die Anträge durch eine Arbeitsgruppe des Sozialamtes in der Feuer- und Rettungswache Marten, Bärenbruch 31-33, 44379 Dortmund entgegengenommen. Dazu ist eine persönliche Antragsabgabe zwingend (Personalausweis o.ä. bitte mitbringen) erforderlich.

Bitte Termin vereinbaren

Vorsprachen sind am Freitag, 25. Juli 2014 in der Zeit von 10 bis 14 Uhr und von Montag bis Mittwoch (28. bis 30. Juli 2014) in der Zeit von 10 bis 15 Uhr möglich. Die Bürger werden gebeten, dazu unter den Rufnummern 0231 50-23336 oder 0231 50-26982 ab Donnerstag einen Vorsprachetermin zu vereinbaren. Sollten Bürger aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht zur persönlichen Vorsprache in der Lage sein, melden Sie sich bitte ebenfalls zunächst telefonisch. Man wird eine Lösung finden.

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