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Fünf Jahre Martener Wochenmarkt

SPD gratuliert zum Geburtstag

5 Jahre Martener Wochenmarkt 1/4, 08.05.2014 5 Jahre Martener Wochenmarkt 2/4, 08.05.2014 5 Jahre Martener Wochenmarkt 3/4, 08.05.2014 5 Jahre Martener Wochenmarkt 4/4, 08.05.2014Ende 2008 wurde der städtische Wochenmarkt in Marten geschlossen, da aufgrund der unzureichenden Infrastruktur infolge der Hochwasserkatastrophe mittlerweile nur noch zwei Marktstände den Markt bespielten. Wenige Monate später erlebte der Martener Markt sein Comeback. Engagierte Martener Bürger nahmen die Organisation in die eigenen Hände und betreiben nun seit mittlerweile fünf Jahre den Markt in Eigenregie – zunächst unter dem Dach der AG Martener Vereine und nach deren Auflösung durch die Fleischerei Dasenbrock.

Der Markt ist für viele Martener ein lieb gewonnener Treffpunkt. Doch ist er nur durch das außergewöhnliche Engagement der Organisatoren am Leben. „Wir als SPD-Ortsverein Marten sagen allen Beteiligten dafür Danke und wünschen dem Markt alles Gute zum Geburtstag,“ freut sich SPD-Vorsitzender Martin Schmitz, dass es den Markt trotz aller Schwierigkeiten um Finanzierung, Organisation und Infrastruktur immer noch gibt, obwohl ihm viele ein schnelles Ende vorausgesagt haben. „Am wichtigsten ist jeodch: Die Martener müssen dort auch hingehen. Nur dann rentiert sich die Anstrenung.“

Den Organisatoren ist es gelungen, mit bescheidenen Mitteln etwas auf die Beine zu stellen. Der SPD-Ortsverein Marten scheiterte 2008 zunächst damit, den Markt in die Meile zu verlegen, damit es einen größeren Synergieeffekt zu den dort ansässigen Geschäften gibt. Die Stadt scheute die hohen Investitionskosten für ihren sterbenden Markt. Nach dem von der Stadt verkündeten Ende des Wochenmarktes klapperte SPD-Mann Werner Wege die Märkte der Region ab, um bei den dortigen Markthändlern für den Marktstandort Marten zu werben. Leider gelang es nicht, die für einen städtischen Wochenmarkt notwendigen elf Marktstände anzuwerben.

Parallel entwickelte sich das Engagement der Martener Vereine, um den Markt in Eigenregie weiterzuführen. Die Bezirksvertretung Lütgendortmund unterstützte das Projekt. So wurden der Kontakt zu den zuständigen Ämtern und der EDG geschaffen und Veranstaltungen gefördert. Im Jahr 2013 finanzierte die Bezirksvertretung durch ihren Haushalt den Bau einer Laterne und eines neuen Stromkastens und ließ die Pflasterdecke des Marktplatzes stellenweise sanieren. Mittlerweile ist der Penny-Markt von der Meile zum Marktplatz in der Barichstraße gezogen, was nun an dieser Stelle zu den oben genannten Synergieeffekten führt.