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LKW-Nachtdurchfahrtverbot Thema in der Bezirksvertretung

Lärmschutz nicht auf Kosten der Martener Bevölkerung

Die SPD Marten-Oespel fordert Umsetzung von LKW-Nachtdurchfahrtverbot für Lütgendortmund und Marten. Zu der aktuellen Debatte um einen besseren Schutz der Anwohner vor nächtlichem LKW-Lärm nimmt Martin Schmitz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Marten-Oespel wie folgt Stellung:

„Wir lehnen den Vorschlag der Verwaltung, ein Nachtfahrverbot für LKWs zunächst nur für den Lütgendortmunder Ortskern umzusetzen, ab. Die Maßnahme hat nur einen Sinn, wenn man sowohl Marten als auch Lütgendortmund gleichzeitig vom nächtlichen LKW-Verkehr befreit.

Lärmschutz für Lütgendortmund darf nicht auf Kosten der Martener Bevölkerung umgesetzt werden. Wir befürworten die Sperrung der Westermannstraße für den LKW-Durchgangsverkehr. Wenn man diese Maßnahme allerdings nicht auch auf Martener Gebiet umsetzt, ist aus unserer Sicht eine Zunahme des LKW-Verkehrs in der engen Steinhammerstraße zu erwarten. Das kann nicht Sinn der Sache sein.

Die Mehrkosten für die zusätzliche Beschilderung dürften unseren Berechnungen nach weitaus geringer sein, wenn man ein LKW-Durchfahrtverbot in einem statt in zwei Schritten umsetzt.“

 

Von Zoff in der SPD kann keine Rede sein (Stellungnahme zur Berichterstattung des West-Anzeigers am 28.09.2013)

Auf die Berichterstattung des Westanzeigers vom 28.09.2013 mit der Überschrift „Nachtfahrverbot sorgt für Zoff bei der SPD“ nimmt Martin Schmitz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Marten-Oespel wie folgt Stellung:

„Der SPD-Ortsverein Marten-Oespel und die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Lütgendortmund haben keinen Zoff. Die SPD-Fraktion hat sich auf Grundlage der Verwaltungsempfehlung für eine gestaffelte Einführung des LKW-Nachtdurchfahrtsverbots im Stadtbezirk entschieden. Die Verwaltung empfahl eine Einführung in zwei Schritten, da die Kosten ansonsten zu hoch wären. Die Verwaltungsempfehlung ist jedoch irreführend. Die Mehrkosten sind nur geringfügig höher wenn man die Maßnahme in einem Schritt durchführt. Nach unseren Berechnungen wären netto nur drei zusätzliche Schilder notwendig. Bei der zweigeteilten Umsetzung müssten bereits installierte Schilder wieder abgebaut werden, was zu zusätzlichen Kosten führen würde.

Diese Information hatte die Fraktion bei ihrer Positionierung nicht. Sie hat sich auf die Verwaltung verlassen. Es handelt sich somit nicht um eine Auseinandersetzung zwischen Fraktion und Ortsverein. Wir kritisieren eindeutig die Verwaltungsempfehlung. Der SPD-Ortsverein Marten-Oespel spricht sich weiterhin dafür aus, dass den Martenern nicht zumutbar ist, wenn zunächst nur Lütgendortmund für den LKW-Durchfahrtverkehr bei Nacht gesperrt wird. Wenn, dann muss es zu einer gleichzeitigen Sperrung in beiden Stadtteilen kommen. Erst dann ist es für den Durchgangsverkehr unattraktiv die Autobahn zu verlassen.“