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Stadt Dortmund legt Endbericht zum Konjunkturprogramm II vor

Marten profitierte von Konjunkturpaket

Die Stadt Dortmund hat den Endbericht über die städtischen Investitionen im Rahmen des Konjunkturprogramms II der Bundesregierung veröffentlicht. In Dortmund wurden in den Förderbereichen Bildung und Infrastruktur in den Jahren 2009 bis 2011 insgesamt 77,9 Mio. Euro Fördermittel des Bundes in Sanierungen eingesetzt. Das Konjunkturprogramm II hatte die Aufgabe, die Folgen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, vor allem im lokalen Handwerk zu mildern. Auch der Stadtbezirk Lütgendortmund und der Stadtteil Marten profitierten in erheblichen Maße von den Geldern.

So wurden im Stadtbezirk Lütgendortmund rund 4,3 Mio. Euro in öffentliche Gebäude und Straßen investiert. Neben mehreren Kindertageseinrichtungen und der Sporthalle Lütgendortmund, in denen Heizungstechnik und Gebäudedämmung modernisiert wurden, war es vor allem die Heinrich-Böll-Gesamtschule, die von den Geldern profitierte. Für 1,7 Mio. Euro wurden die Dachflächen energetisch saniert. Hier können nun jährlich 80.200 kg CO2 und 32.700 Euro eingespart werden.

In Marten profitierten zahlreiche Anwohner von den Straßensanierungen. Die Steinhammerstr. erhielt auf ihrer gesamten Länge für rund 800.000 Euro ebenso eine lärmoptimierte Asphaltdecke (Flüsterasphalt) wie der Bärenbruch zwischen Martener Str. und Roßbach-Brücke. Diese Maßnahme kostete rund 200.000 Euro. Die neue Fahrdecke führte seit ihrer Fertigstellung zu einer deutlichen Reduzierung des Lärms an diesen Straßen durch leisere Rollgeräusche.

Besonders stolz ist die SPD Marten-Oespel auf die energetische Sanierung des Westfälischen Schulmuseums. Hier wurden dezentrale Heizungspumpenanlagen eingebaut, die es ermöglichen, dass nur in den Räumen geheizt wird, wo es gerade auch wirklich nötig ist. Die neuartigen Pumpen wurden von einem Dortmunder Unternehmen hergestellt. Ferner wurde das sanierungsbedürftige Dach erneuert und gedämmt und eine bewegungs- und dämmerungsgesteuerte Beleuchtungsanlage installiert. Die Maßnahmen kosteten insgesamt rund 340.000 Euro.

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