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Kontrollen des Ordnungsamtes sorgen für Unmut bei Anwohnern

SPD fordert Parkraumkonzept für den Wischlinger Weg

Vor kurzem kontrollierte das Ordnungsamt falsch parkende Autos rund um die Bezirkssportanlage am Wischlinger Weg. Das führte zu reichlich Unmut bei den betroffenen Anwohnern. Denn die leiden unter dem hohen Parkdruck, den der Sportplatz fast täglich verursacht. Folge ist, dass an einigen Stellen, wo der Gehweg breit genug ist, auf diesem halbseitig oder ganz geparkt wird.

Verschärft wird die Situation abends und am Wochenende, wenn auf dem Sportplatz reger Betrieb herrscht. Nun kontrollierte das Ordnungsamt. Aber sehr zur Verwunderung der Anwohner nicht abends, wenn die Sportsfreunde Gehwege, Einfahrten und Rettungswege zuparken, sondern tagsüber, wenn nur die Anwohner zu Hause sind.

Der Unmut hat auch die Politik erreicht. Der SPD-Ortsverein Marten diskutierte in dieser Woche über die Lage am Wischlinger Weg. „Wir wollen nicht, dass es hier zu Konflikten zwischen Sportplatzbesuchern und Anwohnern kommt. Uns liegen sowohl die Akzeptanz für den Sportplatz als auch das Bedürfnis der Anwohner, wohnortnah parken zu können, am Herzen“, berichtet SPD-Vorsitzender Martin Schmitz.

Daher braucht es mehr Parkplätze rund um den Wischlinger Weg. Wie diese geschaffen werden könnten, schlägt die SPD vor: „Wir brauchen ein Parkraumkonzept für den Wischlinger Weg. Es gibt Stellen, auf denen das Parken auf dem Gehweg möglich ist, ohne dass Fußgänger behindert werden“, so Schmitz. Auch das halbseitige Parken auf dem Gehweg sei an vielen Stellen möglich, aber zurzeit nicht erlaubt. Dies müsse mit Hilfe von Fahrbahnmarkierungen ermöglicht werden.

Eine weitere Möglichkeit, für weitere Parkplätze sieht der SPD-Ortsverein auf der anderen Seite der A45. Schmitz: „Das Gelände des alten Kindergartens könnte zu einem Parkplatz umgebaut werden. Aufgrund der Starkstromleitung über dem Grundstück ist eine andere bauliche Nutzung eh nicht zu empfehlen.“