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Aldi bessert Baupläne nach

Augenarztpraxis wird erhalten

Aldi kommt den Menschen in Marten entgegen. In den letzten Monaten hat der Supermarktriese Verhandlungen mit dem Martener Augenarzt Helmut Stodollick aufgenommen und seine Pläne für den Aldi-Neubau an der Schulte-Heuthaus-Straße angepasst. An der nordöstlichen Gebäudeecke sollen moderne und barrierefreie Praxisräume entstehen. Damit hatte der Protest aus Marten, der insbesondere vom SPD-Ortsverein Marten und dem Martener Forum ausging, einen Erfolg.

Ein weiterer Erfolg könnte ein Beschluss des Verwaltungsvorstandes der Stadt Dortmund werden. Er hat in dieser Woche einen Beschluss gefasst, dass im sogenannten Innenbereich – also mitten in Stadtteilen – beim Neubau von Einzelhandelsflächen zukünftig von eingeschossigen Gebäuden, wie man sie von vielen Discountern kennt, abgesehen werden soll. Sie sollen sich viel mehr an die vorhandene Bebauung in der Nachbarschaft anpassen und weitere Nutzungen möglich machen, z.B. Büro- oder Wohnraum in Etagen über dem Einzelhandel und die Integration weiterer Geschäfte. Dieser Beschluss geht nun an den Rat der Stadt Dortmund, der darüber beschließen muss.

Ob dieser Beschluss am Ende eine Auswirkung auf den Aldi-Neubau in Marten hat und dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, über dem Aldi auch Wohnraum zu bauen entsprochen wird, ist allerdings noch nicht abzusehen. Dies kommt am Ende darauf an, wie sich die vorhandenen Planungen von Aldi in die Umgebung anpasst und ob Aldi ein (Bau-)Recht hat, dort seine Pläne umzusetzen.

Von der städtebaulichen Ausgestaltung abgesehen, denken wir als SPD, dass der neue Aldi eine Bereicherung für den Einzelhandel in Marten sein wird. Wer sich ein ungefähres Bild der künftigen Filiale machen möchte, schaut sich am Besten die Aldi-Filiale am Westring in Castrop-Rauxel an, nach deren Vorbild der Markt entstehen soll.