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Marco Bülow und SPD-Ortsverein fordern Städtebauförderung für Marten

Die Stadt muss in Marten starten

Der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow (SPD) und der SPD-Ortsverein Marten setzen sich dafür ein, dass die Stadt Dortmund den Stadtteil Marten für das Städtebauförderprogramm des Bundes anmeldet. Bülow und der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Martin Schmitz teilten am Dienstag mit:

Martin Schmitz:
„Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund, Bürgerdialog des Oberbürgermeisters, Entwicklungsbericht Marten, Nordwärts und Potentialanalyse In der Meile. Seit 2007 folgt ein Beteiligungsverfahren dem anderen: Die Martener sind wahre Beteiligungsweltmeister. Daraus ist bürgerschaftliches Engagement entstanden, das es weiter zu unterstützen gilt.

Nun muss aber auch die Stadt Dortmund selbst aktiv werden und die Schüppe anpacken. Die
Stadt darf Marten nicht länger im Stich lassen. Der öffentliche Raum ist in einem beklagenswerten Zustand. Täglich fahren viele Menschen die Martener Straße – dem Aushängeschild des Stadtteils – entlang und bekommen das Gefühl, dass Marten ein unattraktiver Stadtteil zum Wohnen ist. Diese Schandflecke müssen endlich beseitigt werden.

Wir wollen nicht gleich einen See, aber den Martenern reicht nicht mehr nur eine Fahrbahnsanierung aus. Es braucht auch attraktive Fußwege, Stadtteilmöblierung und Bepflanzung, eine vitale Meile als Ortsmittelpunkt und eine bessere Anbindung des
Stadtteils an die schönen Grünbereiche in der Nachbarschaft. Die dunklen Brückenunterführungen sind dabei eine Katastrophe. Es wäre blauäugig zu glauben, dass man das alles nur mit bürgerschaftlichem Engagement schafft.“

Marco Bülow:
„Wir erleben, dass das Armutsrisiko wächst und einige Regionen und Stadtteile besonders betroffen sind. Deshalb müssen die Städtebauförderung und der soziale Wohnungsbau deutlich ausgebaut werden. Es wird darum gehen, gerade im Ruhrgebiet städtebauliche und soziale Maßnahmen zu verknüpfen. Dafür werde ich mich im Bundestag stark machen.“